FR 28. Aug. (Ankommen ab 16 Uhr) – FR 4. Sept. 2026 (Abreise ab 13 Uhr)

7-Tage Retreat

Aus Liebe … gegen den Strom

Die Online-Community+ (plus Freund*innen und Interessierte)
trifft sich: real – lebendig – von Herz zu Herz

Dieses Retreat ist ein mutiges Projekt. Wir haben große Lust, auch in diesem Jahr uns mit Euch auf dieses Abenteuer einzulassen und einen Möglichkeitsraum zu gestalten, ein gemeinsames Heilungs- und Kraftfeld zu schaffen und in einen co-kreativen Prozess einzutreten. Um Tiefe zu erfahren, brauchen wir Zeit. Nehmen wir uns also Zeit füreinander!

Ein Retreat der besonderen Art -
für eine Zukunft, die uns braucht!

Unser Potential entfaltet sich nicht nur in der inneren Sammlung und den Einsichten daraus, sondern ebenso im wachen und aktiven Miteinander bei gleichzeitiger Vielfalt und Unterschiedlichkeit – vom Ich zum Du zum WIR. Sich auf diesen Prozess einzulassen ist vielleicht die Herausforderung unserer Zeit, in der Spaltung, Heraufbeschwören von Feindbildern und Schwarz-Weiß-Denken wieder Konjunktur haben. Beide Teile des Retreats – die Stille und der Dialog – sind vertraut, ihre bewusste Verbindung jedoch ist neu.

Das gesamte Retreat steht unter dem Thema

Aus Liebe … gegen den Strom

Spirituell bedeutet dies, dass wir zur Quelle zurückkehren.
Politisch bedeutet es, dass wir den Mainstream verlassen.
Die Frage, die uns auch diesmal begleiten wird, lautet:

 „Wie können wir dem Leid in der Welt begegnen?“

Diese Frage regt vor allem dazu an, eigene Fragen und Themen zu entwickeln. Es braucht Menschen, die sich mutig auf tiefere Heilungs – und Erkenntniswege einlassen, die kollektive Stille wagen, die der Intuition vertrauen und schöpferische Antworten auf die drängenden Fragen unserer Zeit finden wollen. Wir üben uns in Empathie, Hoffnung, Verbundenheit und kultivieren eine innere Weisheit, die uns trägt. Selbst kleine Veränderung im eigenen Leben können viel bewirken. Hoffnung sehen wir als produktive Kraft, die nicht auf Naivität, sondern auf engagiertem und mutigem Denken und Handeln beruht.

Das Retreat besteht aus zwei Phasen, die jeweils drei Tage umfassen. Jede Phase lädt dazu ein, tiefgreifende Erfahrungen zu machen und sich bewusst einzulassen. Gemeinsam starten wir einen Prozess, der hilft, persönliche und kollektive Orientierung zu finden und Verbundenheit in einer Zeit globaler Unsicherheit und Veränderung zu stärken.

Phase 1

Samatha und Vipassana Retreat – in edler Stille (3 Tage)

Diese drei Tage des Innehaltens bereiten den Boden für die folgenden Tage vor!

Phase 2

Eine Kultur der Begegnung, des Miteinanders und der Ko-Kreativität (3 Tage)

Im zweiten Teil unseres Retreats laden wir dich ein, deine Erfahrungen, Ideen und dein Wissen mit der Community zu teilen. Du hast die Möglichkeit, einen kurzen Impuls zu geben (ca. 15 Minuten) und zu zeigen, wie dich ein bestimmter Ansatz – theoretisch oder praktisch – inspiriert oder verändert hat. Ob durch eine Übung, Körperarbeit, kreative Methoden oder ein Dialogformat: Teile gerne das, was dich bewegt oder zum Nachdenken gebracht hat. Dafür bieten wir den Rahmen eines Barcamps.

Wenn du einfach eine Fragen hast oder ein Thema einbringen möchtest, das dir am Herzen liegt, passt das wunderbar zu unseren beiden Open-Space-Tagen. Diese bieten viel Raum für Austausch, neue Impulse und spontane Begegnungen.

Auch du bist herzlich eingeladen, aktiv mitzugestalten oder auch einfach nur dabei zu sein und mitzumachen.

Seminarplan

Zur besseren Orientierung findest du hier den detaillierten
Ablaufplan unseres Seminars auf Hof Oberlethe, gegliedert nach Tagen und Zeiten:

Um die Übersicht größer anzusehen 
hier klicken!

Keynote & Workshop mit Cesy Leonard – Radikale Töchter

Viele von uns kennen das Gefühl: Die Welt dreht sich schneller, die Nachrichten werden lauter – und wir werden stiller. Nicht aus Gleichgültigkeit, sondern aus Erschöpfung. Aus Ohnmacht.

Cesy Leonard kennt dieses Gefühl – und hat einen Weg herausgefunden. Als Aktionskünstlerin und Gründerin von Radikale Töchter zeigt sie: Jeder Mensch kann politisch wirksam sein. In ihrer Keynote verbindet sie persönliche Geschichten aus ihrer Praxis mit der zentralen Frage: Wie komme ich vom Innehalten ins Handeln – ohne mich selbst dabei zu verlieren?

Im anschließenden Workshop wird daraus ein gemeinsamer Erfahrungsraum: Abseits der üblichen Stundenpläne gibt es Anstöße, gesellschaftliche Anliegen zu formulieren, die eigene Stimme zu entdecken – aus der Ohnmacht ins Handeln zu kommen, aus dem Stillstand in die Aktion und aus dem Ich ins Wir. Das Werkzeug dafür ist Aktionskunst. Radikale Töchter vermitteln Ansätze der Aktionskunst und des künstlerischen Aktivismus, ausgerichtet auf die Grundwerte des demokratischen Zusammenlebens. Die Methodik zeigt, wie Aktionskunst dabei hilft, eigene Anliegen und Ziele zu formulieren – und konkrete Wege zu entwickeln, diese zu erreichen. Ziel ist es, Menschlichkeit, Haltung und Leidenschaft zu fördern und Menschen zu helfen, ihre Handlungsfähigkeit zu entdecken.

Wer sich in der inneren Stille neu ausgerichtet hat, bekommt hier durch Aktionskunst die Sprache – und den Mut, sie zu benutzen.

Acht geförderte Plätze für Menschen U35 im OBERLETHE-RETREAT

Nach einem intensiven 4-Tage-Retreat mit 34 jungen Menschen war für mich klar: Davon braucht es mehr. Deshalb halte ich spontan 8 Plätze für U35 in diesem fast ausgebuchten Retreat frei – zu stark reduzierten Konditionen.

Statt 520 € zahlst du nur 200 €
für das gesamte 7-Tage-Retreat.

Für Unterkunft und Verpflegung stehen Kabinen für 514 Euro zur Verfügung. Wenn du es einfacher magst: Das wunderschöne Gelände mit See eignet sich perfekt zum Zelten. Und falls die Kosten für Unterkunft/Verpflegung gerade eine Hürde sind, kannst du unkompliziert Unterstützung aus unserem Stipendienfonds beantragen:

Dieses Retreat ist kein klassischer Rückzug. Es ist ein Raum, in dem du wirklich erforschen kannst, wie du leben willst – jenseits von Erwartungen, jenseits vom Mainstream.

„Aus Liebe … gegen den Strom“ verbindet Meditation, ehrliche Begegnung und die zentrale Frage: Was bedeutet ein authentisches Leben heute – für dich?

Gerade für Menschen unter 35 entsteht hier etwas Besonderes: echte Tiefe, Klarheit und gleichzeitig die Energie von Aufbruch und Neuausrichtung.

Ein Highlight: Cesy Leonard (Berlin) bringt mit einer kraftvollen Keynote und einem interaktiven Workshop frische Impulse für mutiges, werteorientiertes Handeln.

Ein Ort, an dem du dich neu sortieren, ausrichten und deinen eigenen Weg klarer spüren kannst.

Das war unser Oberlethe-Retreat 2025
Eine Woche voller Stille, Nähe und Inspiration!

Schau rein, lass dich inspirieren und spür ein bißchen die Stimmung.
Und wenn du Lust bekommst,
2026 selbst dabei zu sein: wir freuen uns auf Dich!

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SYLVIA KOLK & TEAM & GASTREFERENTIN

Wir sind das Oberlethe-Retreat-Team und freuen uns riesig darauf, diesen besonderen Sommer-Retreat gemeinsam mit euch zu gestalten, zu erleben und zu einem unvergesslichen Erlebnis zu machen!

Sylvia Kolk

Seit über drei Jahrzehnten öffne ich als Dharmalehrerin Räume, in denen wir uns sicher und wahrhaftig begegnen können. Mein Weg verbindet Erwachen und Verantwortung – das Politische mit dem Spirituellen. Praxis heißt für mich: klar sehen, tief mitfühlen und gemeinsam handeln – in Verbundenheit und im Wirken für eine heilsame, gerechte Welt.

Annette Kersting

Ich begleite seit vielen Jahren als pädagogische Beraterin achtsamkeitsbasiert Menschen und bringe Erfahrung in spiritueller Begleitung und Gesprächsassistenz in Retreats mit. Meine Aufgabe im Team ist es, während des Schweigeretreats die Einzelgespräche zu begleiten. Weiter übernehme ich die gesamte Zeit über bei Bedarf Care-Aufgaben. 

Susanne van Kimmenade

Seit 20 Jahren lebe ich mit meinem Sohn und meinem Lebensgefährten in Israel. Als Theologin, Autorin und körperorientierte Therapeutin engagiere ich mich seit 1991 in Friedensarbeit und interkultureller Versöhnung. 2014 gründete ich ein buddhistisches Retreatzentrum und wirke heute als Dharma Facilitatorin und Friedensbotschafterin.​​​​​​​​​​​​​​​​

Barbara Luderer

Ich bin Barbara und freue mich, Euch in Oberlethe mit Yoga zu begleiten. Ich unterrichte seit fast 30 Jahren Yoga – mit besonderer Leidenschaft in Retreats, wo die tiefgehende Wirkung besonders spürbar wird. Mit fließenden Bewegungen im Rhythmus des Atems lösen wir Spannungen, kräftigen den Körper und finden in unsere Mitte. 

Fynn Rettberg

Ich leite Stadt-Praxis Gruppen in Berlin, wo ich auch mit freien Fotoarbeiten unterwegs bin. Für mich ist Fotografie eine wunderbare Form der Achtsamkeits-Praxis, des bewussten Schauens, Fühlens, jenseits von Sprache. Ich freu mich darauf, das Retreat in Oberlethe fotografisch zu begleiten.

Daniel Schwind

Ich bin Daniel, selbständiger Kommunikationsdesigner und Dozent sowie Mentor in der Online Community.
Es freut mich, wieder in Oberlethe dabei zu sein und den Prozess erneut filmisch zu begleiten.

Cesy Leonard

Cesy L. ist Aktionskünstlerin, Gründerin der Radikalen Töchter, Feministin, Autorin und eine Frau, die auf besondere Weise Mut macht: nicht durch einfache Antworten, sondern durch die Einladung, wirklich wach zu werden.

In ihrem Buch „Machen Macht Mut. Gegen die Gleichgültigkeit“ geht es um eine Frage, die uns alle betrifft: Wie kommen wir aus Ohnmacht, Rückzug und Erschöpfung wieder ins Handeln? Ihre zentrale Botschaft ist ebenso klar wie ermutigend: Nicht die Wut ist unser Feind, sondern die Gleichgültigkeit. Wut kann, wenn sie bewusst gehalten und klug verwandelt wird, zu Mut, Klarheit und schöpferischer Kraft werden.

Ein mutiges Projekt. Und für mich kann ich sagen, es ist gelungen. (..) Ich bin dankbar dabei gewesen zu sein. (..) Und mit vielen neuen Erkenntnissen über mich selbst, gesellschaftlichen Zusammenhängen und Krisenerscheinungen und vor allem Ideen für mögliche Veränderungen, bin ich wieder (..) in meinem Alltag gelandet. Der gemeinsame Prozesse hat mir geholfen, persönliche und kollektive Orientierung (wieder-)zu finden und mich in Zeiten globaler Veränderung mit anderen bei aller Unterschiedlichkeit zu stärken. Es ist möglich, nicht zu resignieren und sich kraftvoll einzusetzen. Privilegien zu teilen und vor Ort zu wirken und zu ermutigen!
Petra Wlecklik, Wuppertal
Beratung.Bildung.Coaching

Der Oberlethe-Hof

Ruhe finden- innerlich heilen und reifen – sich öffnen für authentische Begegnungen –  Verbundenheit erleben

Wir haben uns hier mit unserem ersten Retreat sehr wohl gefühlt. Der Ort ist einzigartig und sehr stimmig für eine große Gruppe. Zudem ist die Küche hervorragend! Der ehemalige Gutshof mit Gestüt wird seit 1986 als Seminarhaus genutzt und strahlt viel Geschichte, Natur und eine authentische Atmosphäre aus. Das Gelände ist großzügig und naturnah gestaltet, mit einer herrlichen Wiese und einem malerischen See, die dazu einladen, innezuhalten, zur Ruhe zu kommen und im Moment zu sein.

Zwischen den Gebäuden liegt ein Teich mit einer Hütte, an der man sich wie in einem Zen-Garten fühlt – ein echter Ruhepol.

Über das Areal verteilt gibt es viele kleine, stille Plätze – perfekt für Rückzug, achtsamen Austausch oder inspirierende Gespräche zu zweit oder in einer Gruppe.

Dieser Ort ist wirklich einzigartig und geradezu ideal ist für unsere Arbeit. Ich bin sehr angetan und gespannt wie er uns bei unserer inneren Arbeit unterstützen wird. Schließlich werden wir zum ersten Mal dort sein zudem mit einem neuen Formt arbeiten.

Oberlethe fühlt sich an, wie ein Ort zum Ankommen – draußen wie drinnen. Bist du dabei?

Leitung

Dr. Sylvia Kolk und Team  

Termin

Fr. 28.8. 2026 (Check-in ab 16 Uhr) bis Fr. 4.9.2026, 13 Uhr (Abreise)

Ort:

Hof Oberlethe, Wardenburger Str. 24,
26203 Wardenburg, www.hof-oberlethe.de
Der Oberlethe-Hof ist mit seinen vielfältigen Räumen, dem großen Gelände mit dem See genau der richtige Ort.

Teilnehmer*innen

Du fühlst dich angesprochen? Was zählt, ist nur deine Bereitschaft, dich einzulassen und gemeinsam mit anderen einen ein Heilungs- und Kraftraum zur öffnen, den wir gemeinsam tragen.  
Wir freuen uns auf dich!

Teilnahmebetrag:

Wir haben gerechnet. Der Betrag liegt weit unter dem, was andere Communitys für solch ein Seminar nehmen.
Für Menschen in besonderen Lebenssituationen gibt es einen Stipendientopf – auch für Unterstützung der Kosten für U/V. Wende dich gerne an: Stipendien für Retreats bei Sylvia Kolk

COMMUNITY-MITGLIEDER UND IHRE PARTNER*INNEN:

450 €

(bei Anmeldung angeben)

ERMÄSSIGTE PLÄTZE:

380 €

(begrenzte Anzahl) (bei Anmeldung angeben)

FREUND*INNEN UND INTERESSIERTE:

520 €

(bei Anmeldung angeben)

FÖRDERBEITRAG:

550 € oder XXX €

Dir liegt unsere Arbeit für die Online-Communtiy am Herzen und du verfügst über die entsprechenden Mittel.

U35 Menschen:

Statt 520 € zahlst du nur 200 €

Acht geförderte Plätze für Menschen U35 im OBERLETHE-RETREAT

(bei Anmeldung angeben)

Unterkunft:

Unterkunft und Verpflegung buchst du beim Hof-Oberlethe. Da Einzelzimmer begrenzt sind, macht es Sinn, dich mit jemandem aus der Community zusammenzutun und ein DZ zu buchen. In der näheren Umgebung gibt es weitere Unterkünfte, sollten im Oberlethe-Hof keine EZ mehr zur Verfügung hat (Infos bekommst du durch das dortige Team). Das Gelände mit See bietet wundervolle Möglichkeiten für Zelt und Campingmobil.

Info zu den Preisen. https://www.hof-oberlethe.de/service-preise/

Storno:

Da wir nicht davon ausgehen, dass wir eine Warteliste haben werden, können wir das Risiko von Absagen nicht alleine tragen.
Daher haben wir diesmal auch für die Teilnahme entsprechende Stornobedingungen:

  • Bei Abmeldung bis inkl. 31. Juli verrechnen wir dir bei deiner Abmeldung eine Bearbeitungsgebühr von 40 Euro.
  • Ab dem 1. August fallen 50 % deines Beitrages an
  • Ab dem 15. August verrechnen wir 70 % des angegebenen Beitrages als Storno.

Solltest du eine Ersatzperson haben oder wir verfügen über eine Warteliste fallen lediglich 40 Euro Bearbeitungsgebühr an.

Danke für dein Verständnis.

Anzahl der Teilnehmer*innen:

108 Menschen

Anmeldung:

Ab 20. Oktober 2025 um 8.00 Uhr morgens möglich am besten direkt über den unteren Button.

Mit dieser Anmeldung bekommst du einen Platz für das Retreat.
Mit der Bestätigung, die du von uns erhältst, kannst du dich im zweiten Schritt beim Oberlethe-Hof für die Unterkunft anmelden.

Wir freuen wir uns, dass wir Susanne von Kimmenade als Teammitglied und Referentin gewinnen konnten. Susanne wird sowohl einen Vortrag halten, als auch eine Gruppe zum Austausch und zum Praktizieren anbieten.

Leben und Lieben in Zeiten von Krise und Krieg

In diesem Vortrag möchte Susanne konkrete, sowohl schmerzhafte als auch ermutigende Erfahrungen von Heilungsprozessen aus ihren vergangenen beiden Kriegsjahren in Israel und Palästina teilen:

Zwei grundlegenden Fragen geht sie nach:

Eine Einladung Herz und Geist zu öffnen, uns von den Geschichten berühren und für unsere eigenen Wege inspirieren zu lassen.

Vortrag
Leben und Lieben in Zeiten von Krise und Krieg
Susanne van Kimmenade