Mentoring dient der Unterstützung und Begleitung der Meditations- und Achtsamkeitspraxis im Alltag, die sich häufig einige Wochen nach einem Retreat verflüchtigt. Um sanfte Beharrlichkeit zu kultivieren, kann regelmäßiges Mentoring außerordentlich hilfreich sein. Erfahrene Schülerinnen von Sylvia Kolk stellen sich hierzu zur Verfügung. Mentoring bringt Kontinutität in die Übung. Fragen die entstehen, können bearbeitet und Erfahrungen einsortiert werden. Ermutigung hilft, immer wieder neu zu beginnen. Wir möchten mit diesem Angebot dazu beitragen, dass auch diejenigen nicht alleine auf dem Weg sein müssen, in deren Nähe sich kein Meditationszentrum befindet.
Falls du Interesse hast und eine gewisse Zeit begleitet werden möchtest, kannst du dich bei einer der vorgestellten Mentorinnen melden. Beim ersten Kontakt wird eine Vereinbarung getroffen, die sich ganz individuell nach deinen Bedürfnissen und Möglichkeiten richtet. Beispiele: - Austausch zu einem konkreten Thema - Klare Absprachen über die konkrete formale Meditationspraxis (Häufigkeit, Länge, Methode) - Austausch über die Meditationserfahrungen - Übungen für die tägliche Achtsamkeitspraxis Dazu gehören die Absprachen über den Zeitraum der Begleitung (z.B. 3 Monate) und den Abständen (z.B. alle 2 Wochen). Der Kontakt geschieht über eMail oder Telefon. Weitere Einzelheiten werden beim ersten Mal geregelt.
Das Vereinbarungsgespräch ist kostenfrei. Sollte ein Mentoring gewünscht sein, wird ein einmaliger Betrag von 10 – 20 Euro fällig. Das Mentoring selbst basiert auf Spendenbasis: nach eigenem Ermessen monatlich 5 – 30 Euro.
Jahrgang 1938. Ich lebe in Köln und in Charlottenberg. Seit 1998 praktiziere ich bei Sylvia Kolk und mache 3 - 5 Retreats im Jahr. Dies ist möglich, weil ich mich inzwischen aus meinem Berufleben als Journalistin zurückgezogen habe. Ich praktiziere vor allem Anapanasati und zur Zeit "Stück -für-Stück"-Meditation, aber auch Metta. Seit vergangenem Jahr habe ich auch immer wieder Meditations- und Studienzeit im Nonnenkloster Anenja Vihara im Allgäu verbracht. Die Praxis mit Sylvia Kolk als Lehrerin hat mein Leben sehr bereichert und geprägt, und ich freue mich, wenn ich anderen etwas von meinen Erfahrungen weitergeben kann.
Jahrgang 1948. Ich lebe in Mechernich / Eifel und habe eine
Kunsttherapeutische Praxis in Euskirchen. In dieser finden sich hin und
wieder kleinere Gruppen zur Meditation zusammen. Ich besuche möglichst 1
Retreat im Jahr bei Sylvia und praktiziere hauptsächlich
Atemmeditation. Immer wieder auch Gehmeditation und Metta-Praxis.Ich
kann besonders hilfreich sein, wenn es um das Ringen geht, regelmäßig im
Alltag zu meditieren.
Jahrgang 1953, seit 1998 Schülerin bei Sylvia. Die Meditation hat mein
Leben verändert. Sie befähigt mich, mehr mit den Ereignissen zu gehen
und nicht gegen sie. Ich nehme mindestens einmal im Jahr an einem langen
Retreat bei Sylvia teil, erlebe diese Zeit häufig als regenerierend und
befreiend. Zuhause tue ich mich schwer mit regelmäßigem Sitzen. Habe zum
Glück in meiner Stadt eine Meditationsgruppe. So stützen wir uns
gegenseitig in unserer Praxis.
Jahrgang 1954. Ich wohne zwischen Hamburg und Lübeck auf dem Land, bin Dipl.-Psychologin und freiberuflich als Supervisorin und Ausbilderin im Hospizbereich und als Bestatterin tätig. Seit 2001 Schülerin bei Sylvia, seitdem regelmäßige Teilnahme an der Stadtpraxis und einmal im Jahr an einem Retreat. Meine Meditationspraxis ist meistens Atembetrachtung und immer wieder auch Metta. Ich übe mich darin, mir – und anderen – das Leben nicht zu schwer und nicht zu leicht zu machen.
Jahrgang 1954. Ich wohne in Bruchhausen-Vilsen (45 km südl. v. Bremen), Osteopathin/Heilpraktikerin, seit 1996 Schülerin bei Sylvia, besuche ca. 2 Retreats pro Jahr und meine Meditationspraxis sind Anapanasati (Samatha / Vipassana) u. Metta. Der buddhistische Weg ist für mich wie ein "zu Hause ankommen" und doch wie ein großes Abenteuer, immer wieder neu.
Jahrgang 1954, habe also schon etwas LebensErfahrung. Seit 2003 bin ich Schülerin von Sylvia Kolk und seitdem in der Stadtpraxis in Hamburg. Ich übe meistens Atembetrachtung und Metta-Praxis und kenne das Auf und Ab der Regelmäßigkeit recht gut. Immer wieder neu anzufangen und sich Augenblick für Augenblick neu zu entscheiden, ist eine lohnende Herausforderung. Als selbstständige Beraterin und Trainerin für den Bereich Personalentwicklung erlebe ich, wie positiv sich der Weg auf meine Arbeit auswirkt.
1959 in Koblenz geboren und lebe jetzt in Andernach, von Beruf bin ich
Ergotherapeutin. Ursprünglich habe ich bei Ayya Khema gelernt, seit 2001
bin ich Schülerin bei Sylvia. Ich praktiziere Atembetrachtung und
Metta, besuche jährlich 2-3 Retreats, wichtig ist mir auch die
Achtsamkeit im Alltag. In den letzten Jahren habe ich mich vor allem mit
der Umwandlung meines Zweifels in Vertrauen beschäftigt. Beim Erkennen,
Akzeptieren und Integrieren des Zweifels steht mir neben der
Achtsamkeit vor allem mein Humor an der Seite.