Miteinander reifen für eine Welt, die uns braucht ... und wenn es nur ein Flügelschlag wäre!

Umdenkprozesse
Sonntagsmatineen
Vortragsabend

Frühjahr/Sommer 2018

In unserem Engagement für eine Verbindung von Bewusstseinsarbeit, politischen Themen und gesellschaftlicher Teilhabe laden wir im Frühjahr/Sommer 2018 zu mehreren Sonntagsmatineen und zu einem Abendvortrag ein.

Unser Schwerpunkt 2018 greift die Frage nach der Bedeutung von kunst- und kulturschaffenden Institutionen und Akteur*innen in Zeiten gesellschaftlichen Umbruchs auf. Wir laden bekannte Querdenker*innen aus den Bereichen Medien, bildenden und darstellender Kunst, Literatur etc. ein und wagen einen konstruktiven Blick auf die Möglichkeiten, den Diskurs durch kritische Beiträge und Gegenentwürfe mitzugestalten. Ebenso werden wir Themen aufgreifen, die uns aktuell angehen, wie z.B. die Gewalt gegen Rohinyas in Myanmar.

Bei den Matineen werden wir uns bei einem leckeren Frühstück und informellen Kennenlernen mit einem Thema befassen, das von Referent*innen vorgetragen und in kleinen Gruppen im dialogischen Gespräch oder als World-Cafe vertieft wird.

Gesamtleitung: Dr. Sylvia Kolk und Team

Kosten:

50,– Euro bei Anmeldung zu allen 4 Terminen einschließlich Frühstück
25,– Euro pro Matinee
14,– Euro Abendvortrag

Ermäßigung: Gewähren wir gerne auf Anfrage. Jede*r sollte – unabhängig vom Einkommen - teilnehmen können. Bitte im Büro nachfragen.

 

Anmeldung
unter Tel. 04340 400 123 oder per E-Mail ed.klok-aivlys@oreub

Veranstaltungsort
Buddhistisches Stadt-Zentrum Hamburg e.V. Liebe-Kraft-Weisheit
Bahrenfelder Straße 201b
1. Innenhof, Buddha-Raum
22765 Hamburg-Ottensen

 

+++ Neu! Weblog UMDENKPROZESSE +++

Hier gibt es ab sofort Informationen zu allen bisherigen Veranstaltungen aus dieser Reihe sowie die Möglichkeit, sich mit anderen darüber auszutauschen!

 

Sonntag, 11.02.2018 - Sonntag, 11.02.2018 / 10.00 Uhr – 14.00 Uhr

Gewalt in Myanmar? Warum auch ‚der Buddhismus‘ keine heile Welt bietet.

SONNTAGSMATINEE mit Franz-Johannes Litsch

„Rassistische Gewalt von Buddhisten gegenüber Moslems!“ Solche Nachrichten aus dem „buddhistischen Land“ Myanmar verstören derzeit viele westliche Buddhisten, schließlich gilt Myanmar doch als die Hochburg der Achtsamkeits-Meditation und der Buddhismus als die Religion der Gewaltfreiheit. Wie ist das möglich?
Schon der Buddha zeigte, die Phänomene sind komplex und tief miteinander verflochten. Menschen „buddhistischer Länder“ existieren nicht in einer anderen Welt als die unsere. Diese ganze Welt ist heute von Krisen, Irrsinn, Gewalt, Ungerechtigkeit, Unsicherheit erfasst. Nirgendwo auf unserer Erde gab es je und gibt es eine „heile Welt“. Der Buddha hat eine solche auch nie versprochen.

Leitung:

Franz-Johannes Litsch hat Architektur und Kunstgeschichte studiert, arbeitete 12 Jahre an der Universität Konstanz und 20 Jahre im Umweltbundesamt in Berlin. Er befasst sich seit über 50 Jahren mit dem Buddhismus und hat alle großen Schulen und die meisten Länder des Buddhismus in Asien kennengelernt und in diesen praktiziert. Seit ca. 20 Jahren folgt er der burmesischen Samatha-Vipassana-Meditationstradition, lehrt diese und forscht und informiert über buddhistische und westliche Philosophie. Er war Mitglied des Rates der „Deutschen Buddhistischen Union“ (DBU), Initiator des „Netzwerks engagierter Buddhisten“, Mitgründer der „Buddhistischen Akademie Berlin“ und ist heute Mitarbeiter des „Instituts für interreligiöse Studien Freiburg“.

Termine:

Ort:
Buddhistisches Stadt-Zentrum Hamburg e.V. Liebe-Kraft-Weisheit,
22765 Hamburg, Bahrenfelder Straße 201 b, 1. Innenhof, Buddha-Raum

Kosten:

Honorar:

Anmeldung:

Sonntag, 27.05.2018 - Sonntag, 27.05.2018 / 10.00 Uhr – 14.00 Uhr

"Ist das Kunst oder kann das weg?"
Wozu wir Kunst in gefahrvollen Zeiten brauchen können. 

SONNTAGSMATINEE mit Irene Below

Wir brauchen Kunst, um den Blick aufs eigene Leben, auf die Verbundenheit mit dem Leben anderer und auf gesellschaftliche Krisen und Umbrüche zu schärfen und neue Perspektiven kennenzulernen. In Zeiten von Politikverdrossenheit und „fake news“ besteht das Bedürfnis zur Begegnung und Auseinandersetzung mit eigensinnigen künstlerischen Positionen, durch die Unbekanntes, Verdrängtes ans Licht gebracht werden kann. Dies möchte die Referentin unter anderem am Beispiel der documenta 14 zeigen, bei der über eine Million Besucher*innen vermeintliche Gewissheiten und eurozentrische Denk-  und Wahrnehmungsmuster verlernen und neue Verbindungen zwischen Orten, Menschen und Ereignissen entdecken konnten.

Leitung:

Irene Below, Dr. phil. Studium der Kunstgeschichte, Germanistik und Archäologie in München, Köln, Berlin und Florenz, lebt in Werther/Westf. 1970 Planerin, 1974 bis 2004 Dozentin am Oberstufen-Kolleg der Universität Bielefeld, seither freiberufliche Tätigkeit. Arbeitsschwerpunkte: Exilforschung, Kunst und Kunstgeschichte um 1968, feministische und postkoloniale Kunst- und Kulturwissenschaft. Schülerin von Sylvia Kolk und seit 2010 Begleiterin der Stadtpraxis Bielefeld.

Termine:

Ort:
Buddhistisches Stadt-Zentrum Hamburg e.V. Liebe-Kraft-Weisheit,
22765 Hamburg, Bahrenfelder Straße 201 b, 1. Innenhof, Buddha-Raum

Kosten:

Honorar:

Anmeldung:

Freitag, 29.06.2018 - Freitag, 29.06.2018 / 19.00 Uhr – 21.30 Uhr

Weltbilder – welchen Journalismus braucht die Demokratie?

VORTRAG mit Edith Lange

Kritischer, professioneller Journalismus ist essentiell für die demokratische Kultur unseres Landes, die Pluralität eine der wertvollsten zivilisatorischen Errungenschaften. In kaum einem anderen Land ist die Presse so frei und vielfältig wie in Deutschland.
Allerdings wird die Demokratie von vielen Seiten bedroht. Social Media, die digitale Transformation, autoritäre Machthaber, Rechtspopulisten, Verwerfungen in den islamischen Staaten, die große Kluft zwischen Arm und Reich auch in den noch stabilen Demokratien - vielen Menschen ist aus  nachvollziehbaren Gründen mulmig, sie haben Angst ihren Status zu verlieren, ihren Job, ihre Identität.
Neutrale, objektiv gemeinte Berichterstattung lässt das „Wording“ der Rechten in die Gesellschaft einfließen.
Auch viele Journalisten sitzen in der Selbstverständlichkeitsfalle. Was fehlt, ist ein empathisches Verständnis unserer Freiheiten, eine selbstbewusste Darstellung und Verteidigung unserer Verfassungsrechte, eine Emotionalisierung unserer Grundwerte, eine klare Darstellung all der essentiell wichtigen Säulen, auf denen unsere freie Gesellschaft beruht, all der Möglichkeiten, die unser Leben lebenswert machen. Dazu gehören die Freiheit von Religion und der Reichtum durch Vielfalt. Dazu gehört auch ein öffentlich-rechtliches Rundfunksystem.

Leitung:

Edith Lange ist Diplom-Soziologin, hat als Volontärin in der Fernseh-Kulturredaktion des Hessischen Rundfunks (ARD) ihre Journalistinnenlaufbahn begonnen, viele Reportagen und Dokumentarfilme als Autorin gedreht, die Redaktionen politischer Magazine und Feature geleitet, diverse Kultur- , Politik- und Auslandsmagazine im Hessischen Rundfunk moderiert, die Auslandsabteilung des Senders geleitet, dann als ARD-Korrespondentin in Madrid gelebt und über Spanien, Portugal und die nordafrikanischen Länder Marokko, Algerien und Tunesien berichtet. Zurzeit ist sie die Programmkoordinatorin der Aktuellen Kultur in der Fernsehabteilung des Hessischen Rundfunks und leitet die Redaktion „titel, thesen, temperamente“ in Frankfurt.

Termine:

Ort:
Buddhistisches Stadt-Zentrum Hamburg e.V. Liebe-Kraft-Weisheit, 22765 Hamburg, Bahrenfelder Straße 201 b, 1. Innenhof, Buddha-Raum

Kosten:

Honorar:

Anmeldung:

Sonntag, 01.07.2018 - Sonntag, 01.07.2018 / 10.00 Uhr – 14.00 Uhr

Fortsetzung: Welchen Journalismus braucht die Demokratie?

SONNTAGSMATINEE mit

Zu dieser Matinee werden wir verschiedene Journalist*innen einladen, um mit ihnen das Thema weiter zu vertiefen und kritisch zu reflektieren.

Leitung:

Termine:

Ort:
Buddhistisches Stadt-Zentrum Hamburg e.V. Liebe-Kraft-Weisheit
22765 Hamburg, Bahrenfelder Straße 201 b, 1. Innenhof, Buddha-Raum

Kosten:

Honorar:

Anmeldung:

Dr. Sylvia Kolk
Postfach 1108
24243 Felde

+49 43 40 - 40 01 23
ed.klok-aivlys@oreub